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ARTARIS goes digital: ARTARIS SOLUTIONS AG

Markus Fuchs und Marius Greber sind seit August 2020 Partner bei ARTARIS SOLUTIONS und übernehmen die Verantwortung und Abwicklung der Arbeiten im Bereich Abacus innerhalb der ARTARIS. Die beiden neuen Partner kennen sich aus gemeinsamer früherer Tätigkeit bei einem Abacus Vertriebspartner und sind ein eingespieltes Team.

Wer seid Ihr?

Markus Fuchs: Ich bin 34 Jahre alt, auf dem Land im schönen Thurgau aufgewachsen und seit 7 Jahren Stadtsanktgaller, wo ich lebe und arbeite.

Marius Greber: Ich bin ein St.Galler. Mit Ausnahme des 10. Schuljahres in Genf, habe ich mein bisheriges Privat- und Berufsleben in St.Gallen verbracht. Und ich bereue nichts. Nun bin ich 36-jährig, Vater von drei Kindern und glücklich verheiratet.


Wie seid ihr in dieser Branche gelandet?

Markus Fuchs: Bereits bei der Wahl nach einer Berufslehre habe ich mich zwischen der kaufmännischen und der Informatikwelt hin- und hergerissen gefühlt. Letztendlich habe ich mich dann für eine damals «klassische» KV-Ausbildung entschieden und die Lehre in einem Treuhandbüro absolviert, da auch die Lehrplätze für Informatiker dazumal sehr rar waren. Die Begeisterung für Computer und Software hat mich aber weiterhin verfolgt und so habe ich im Jahr 2013 eine Stelle bei einem Vertriebspartner für Abacus-Software angetreten.

Marius Greber: Bei mir hat alles mit einer kaufmännischen Lehre in einem kleinen Treuhandbüro begonnen. In dieser Zeit machte ich auch meine ersten Erfahrungen mit Abacus und anderen Softwareprodukten, welche den Büroalltag erleichterten. Nach Abschluss der Lehre und drei weiteren Jahren im Treuhandbereich, wechselte ich zu einem St.Galler Softwarehersteller. Dort erlernte ich das Handwerk der Businessanalyse und des Softwaretestings. Nach einem internen Wechsel in das Accountmanagement, verschlug es mich zu einem Abacus-Vertriebspartner. Das war mein Weg in diese Branche. Die letzten fünf Jahre verbrachte ich bei einem grossen Schweizer Handelsunternehmen im Human Resources, bei welchem ich für die verschiedenen ERPSysteme und die internen Prozesse verantwortlich war. Unter anderem auch für das Abacus.


Und welchen Beruf haben sich eure Eltern für euch vorgestellt?

Markus Fuchs: Ich kann sagen, dass meine Eltern mich wahrscheinlich bei fast allen Berufswünschen unterstützt hätten. Aufgrund meiner bevorzugten Schulfächer war ihnen aber sicher auch klar, dass es mich in eine Berufsgattung verschlagen würde, in der Zahlen eine wichtige Rolle spielen sollten.

Marius Greber: Meine Eltern haben sich nie in meine Berufswahl eingemischt. Ihren Wunsch nach einer akademischen Laufbahn haben sie schnell aufgegeben. Dafür haben sie mich in meinem Wunsch, Butler zu werden, jederzeit unterstützt. So hat mir mein Vater den Weg an die Hotelfachschule geebnet. Das war auch der Grund für meinen Aufenthalt in Genf, um meine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Es war eine grossartige Lebenserfahrung, der Sprache aber nicht weiter förderlich. Zudem haben sich meine Pläne hinsichtlich meiner Berufswahl auch geändert. Mit der Hotelfachschule wurde es dann auch nichts.


Warum gibt es die ARTARIS SOLUTIONS AG?

Markus Fuchs: Marius Greber und ich haben uns auch nach unserer gemeinsamen Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber nicht aus den Augen verloren. Nachdem ich bereits ein Jahr bei ARTARIS tätig war, ist zusammen mit Marius Greber und Willy Ackermann die Idee gereift, uns im Bereich Abacus zu verstärken und für diese Dienstleistungen ein eigenständiges Unternehmen zu gründen – Die ARTARIS SOLUTIONS AG war geboren.

Marius Greber: ARTARIS kann so bestehenden und neuen Kunden einen weiteren Mehrwert bieten. Das notwendige Knowhow bringen Markus Fuchs und ich ein. Das frische Blut und unsere erfrischende Art tun dieser Branche gut.


Warum Abacus?

Markus Fuchs: Es gibt aus meiner Sicht in der Schweiz keine vergleichbare Software, die einerseits als Standardsoftware bezeichnet werden kann, also «out of the box» funktioniert, und andererseits ein riesiges Potential für Individualisierungen bietet. Die Softwarebranche befindet sich in einem stetigen Wandel und dabei ist es wichtig, dass die Softwarehersteller eine hohe Innovationskraft bieten können. Das ist bei Abacus zweifelsfrei gegeben und macht das Produkt daher auch so interessant.

Marius Greber: Seit meiner Ausbildung habe ich, mit wenigen Ausnahmen, immer mit der Software von Abacus gearbeitet. Und seit neun Jahren beschäftige ich mich vertieft damit. Sei es mit der Installation, der Parametrierung oder dem Ausbau bestehender Systeme. In dieser ganzen Zeit hat sich Abacus stetig weiterentwickelt, stand neuen Technologien immer offen gegenüber und war vielen anderen jederzeit einen Schritt voraus. Zudem bauen sie ihr Angebot für die verschiedensten Branchen immer weiter aus. Es wird einem nie langweilig rund um die Firma und die Software Abacus.


Was ist so spannend an ERP* Software?

Markus Fuchs: Ich setze mich gerne mit betriebswirtschaftlichen Themen und Herausforderungen auseinander. Eine ERP-Software muss sich zudem in der heutigen Zeit rasant an neue Herausforderungen anpassen können und es ist spannend, an diesen Entwicklungen teilhaben zu können. In der Projektarbeit hat man zudem immer wieder mit interessanten Menschen und den verschiedensten Unternehmen zu tun, wodurch man tiefe Einblicke in deren Geschäftsprozesse gewinnen kann.

Marius Greber: ERP Software soll den Büroalltag vereinfachen. Wenn die eingesetzten Lösungen harmonieren und auf die eigenen Geschäftsprozesse abgestimmt sind, steigern sie die Effizienz ungemein. Und genau das macht für mich den Reiz aus. Die richtige Software für die gegebenen Prozesse und Strukturen zu finden und abzustimmen. Dabei erhält man jedes Mal tiefe Einblicke in die verschiedensten Branchen.


Für welches Problem seid ihr eine gute Lösung?

Markus Fuchs: Grundsätzlich versuchen wir natürlich, bei jedem Problem weiterzuhelfen. Gerade in einer so komplexen Branche wie der ERP-Beratung gibt es allerdings eher Spezialisten als Generalisten. So liegen unsere Spezialgebiete vor allem in den Bereichen Finanzen, Lohn/HR, Branchenlösungen für Treuhand und die Immobilienbewirtschaftung sowie in der ganzen technischen Umsetzung.

Marius Greber: Unsere Kernkompetenzen liegen sicherlich in den Bereichen Finanzen, Human Resources und Immobilienmanagement. Wir wollen unseren Fokus aber erweitern und auf die gesamtheitlichen Geschäftsprozesse legen. Das heisst, wir wollen Lösungen bauen, die durchgängig sind.


Was bereitet euch besondere Freude?

Markus Fuchs: Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird, noch irgendwo ein freies Zeitfenster zu finden, das für alle passt. Umso schöner ist es, wenn man sich dann bewusst Zeit nehmen kann.

Marius Greber: Meine Familie, egal was wir zusammen anstellen. Und auch wenn mein Umfeld immer wieder behauptet, dass ich zwei linke Hände habe, mache ich ab und zu gerne etwas Handwerkliches. Ich habe dieses Jahr einen Drechslerkurs besucht, was mir sehr viel Freude bereitet hat. Das Resultat lässt sich sehen. Leider fehlt uns aktuell der geeignete Platz für eine eigene Drechselbank. Ich träume aber weiter davon.


Könnt ihr beim Nichtstun nichts tun?

Markus Fuchs: Zuerst einmal die grosse Frage: Wie wird Nichtstun überhaupt definiert? Die Antwort darauf ist relativ. Für den einen bedeutet das wohl auf dem Sofa zu sitzen und durch Instagram zu scrollen, während andere unter «Nichtstun» verstehen, Luftlöcher in den Himmel zu starren. Unabhängig von der Definition ist es für mich wichtig, abschalten zu können, was in der heutigen Zeit manchmal schwerfällt. Am einfachsten gelingt mir das z.B. beim Sport oder tatsächlich auf dem Sofa, wenn ich irgendwelche YouTube-Videos anschaue. Die Frage muss daher wohl mit Nein beantwortet werden...

Marius Greber: Jein, ich meine es zu können. Ich sitze gerne abends draussen auf dem Liegestuhl, schau ins Grüne und bin der Meinung, dass ich nichts tue. Aber nach einiger Zeit denke ich irgendwelchen Dingen nach oder muss mich mit irgendetwas beschäftigen. Sei es nur, dass ich mir darüber Gedanken mache, ob der Rasen gemäht werden muss oder nicht und ob ich es gleich mache oder verschiebe.


Habt ihr eine Frage and die Leserschaft?

Markus Fuchs: Was werden Sie nach der Coronakrise wieder bewusster geniessen, was Sie früher für selbstverständlich genommen haben?

Marius Greber: Ich habe zwei Fragen. Das Jahr 2020 ist aufgrund von Corona und den daraus resultierenden Massnahmen und Einschränkungen wie kein anderes Jahr davor. Ich gehe davon aus, dass sich in unserem Verhalten, das eine oder andere ändern wird und, dass die wenigsten von uns in ihrem Leben etwas Vergleichbares erlebt haben. Nun zu meinen zwei Fragen: "Was war das Speziellste, was Sie in dieser Zeit erlebt haben? Und hat sich bei Ihnen, ob im Privat- oder Berufsleben, diesbezüglich etwas grundlegend geändert oder wird sich etwas grundlegend ändern?"


* Enterprise Resource Planning


Antworten auf die Fragen bitte an: abacus@artaris.ch


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